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Bosch Security and Safety Systems I Germany
Erfolgsgeschichte unserer Kunden

So schützen Sie Hochhäuser ohne physische Barrieren vor unbefugtem Betreten

Die Sicherheitslösung für die Neva Towers integriert Feueralarm, Zutrittskontrolle, öffentliche Beschallung und Videosicherheit auf einer einzigen Plattform

Die Neva Towers und andere Wolkenkratzer in Moskau

Im Inneren der nach LEED Green Building Standards zertifizierten Hochhaustürme schafft ein „Konzept der offenen Türen“ eine freundliche Atmosphäre ohne Barrieren und Kontrollstellen. Hinter den Kulissen schützt eine intelligente Sicherheitstechnik das Gebäude und seine Bewohner rund um die Uhr, während kritische Systeme auf der gleichen Gebäudemanagement-Plattform betrieben werden.

Neva Towers in Moskau

 

Zwei hohe Wolkenkratzer sind die neueste Ergänzung des modernen Moscow International Business Center (MIBC): Die neuen Neva Towers zählen mit 302 Metern und 69 Stockwerken (Turm 1) sowie 345 Metern und 79 Stockwerken (Turm 2) zu den höchsten Gebäuden Europas. Der multifunktionale Komplex kombiniert Wohn- und Gewerbeflächen und bietet auf einer Gesamtfläche von 357.000 Quadratmetern Annehmlichkeiten wie ein Kino, einen Panoramapool, ein Wellness-Center und Sportanlagen. Das Projekt Neva Towers setzt neue Maßstäbe in Sachen Nachhaltigkeit und erfüllt die Green Building Standards gemäß der LEED-Klassifizierung (Leadership in Energy and Environmental Design, übersetzt etwa Führerschaft in energie- und umweltgerechter Planung).

Bosch-Produktsortiment: Kamera, Brandmelder, Bildschirm, Beschallungs- und sprachgestütztes Evakuierungssystem, Einbruchmelder

 

Auf der Suche nach einem Sicherheits- und Gebäudemanagementsystem für das Projekt hatte der Bauherr Renaissance Construction vor allem eines im Sinn: Integration. Einerseits die Integration von kritischen Systemen wie Zutrittskontrolle, Feueralarm, Beschallung, Einbruchserkennung und Videosicherheit in den beiden Neva Towers. Aber auch eine Integration, die zu zusätzlicher Funktionalität führen würde, zum Beispiel durch die Verbindung von Aufzügen mit Schlüsselkartenlesern für nahtlose Zugangsrechte und die Verknüpfung von Brandmelde- und Sprachübertragungssystemen für eine optimierte Reaktion in Notfällen. Darüber hinaus wünschten sich die Gebäudebetreiber intelligente Funktionen, um die Sicherheit und Effizienz im Gebäude zu erhöhen, einschließlich automatischer Einbruchswarnungen von Kameras mit Intelligent Video Analytics und Energieeinsparungen durch eine optimierte Steuerung des Aufzugverkehrs.

Zwei Männer in einem Kontrollraum, die ein Tablet betrachten

 

Als es darum ging, einen Anbieter zu finden, der in der Lage ist, dieses Maß an Integration auf einer einzigen Plattform zu liefern, fiel die Wahl auf Bosch. Mit der neuesten Version des Building Integration System (BIS) schuf das Team die Grundlage von Zutrittskontrolle, Videoüberwachung, Feueralarm, Beschallung und Einbruchmeldesystemen für das integrierte Management. So werden über 1.400 Sicherheitskameras sowie Schlüsselkartenleser, Brandmelder und Lautsprecher gemeinsam auf einer einzigen, vernetzten Lösung verwaltet. Als zusätzliche Herausforderung musste das System gleich zu Beginn einem Test der Flexibilität standhalten: Der Bau des ersten Turms, der ausschließlich für Wohnungen vorgesehen war, wurde 2020 fertiggestellt, während der Bau von Turm 2 mit Büros und Gewerbeflächen einige Monate mehr benötigen würde.

Swimmingpool am Neva Tower

 

Aus diesem Grund musste das System in der Lage sein, bestimmte Einstellungen für Brandmelder, Kameras und Schlüsselkartenleser zu einem späteren Zeitpunkt vorwegzunehmen. BIS bietet diese Flexibilität auf einer einzigen Plattform, einschließlich der komfortablen Verwaltung von Zugangsberechtigungen für Bewohner, Mitarbeiter und Besucher über die integrierte BIS Access Engine (ACE) als komplette Zugangskontrollsoftware. Wo wir bereits bei der Zugangskontrolle sind: Die Neva Towers sind stolz darauf, den Gebäudenutzern ein „Konzept der offenen Türen“ ohne physische Sicherheitsbarrieren wie Checkpoints und Drehkreuze zu bieten. Dies kann jedoch eine Herausforderung sein, da Teile der Einrichtung wie das Spa und das Kino für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Deshalb stellt das System hinter den Kulissen sicher, dass nur autorisierte Karteninhaber die Aufzüge bedienen können, die über das BIS-ACE überprüft wurden.

Decke mit Lichtern

 

Darüber hinaus erkennt das System automatisch die Bewohner, die ihre Karte durchziehen, und leitet den Aufzug somit automatisch zu ihrem Stockwerk, auch wenn sie aus der Tiefgarage kommen. Die an der Decke montierten Dome-Kameras fügen sich in die Architektur des Gebäudes ein und sorgen für einen unauffälligen Sicherheitsansatz. Um der Ästhetik des Innendesigns gerecht zu werden, passen Brandmelder und Lautsprecher in den Apartments zur attraktiven Farbpalette. Obwohl die Sicherheitssysteme der Neva Towers hinter den Kulissen arbeiten, sind sie rund um die Uhr wachsam und unterstützen das Sicherheitspersonal mit verwertbaren Informationen: Kameras mit eingebauter Intelligent Video Analytics-Funktion alarmieren den Kontrollraum automatisch bei Einbruch und verdächtigem Verhalten.

Hornlautsprecher an der Wand

 

Im Falle eines Brandes ermöglicht die Integration von Feueralarm und Beschallung über den Bosch Safety Link die Evakuierung des Gebäudes nach Zonen, wobei die Bewohner, die der Sicherheitsbedrohung am nächsten sind, zunächst über automatisierte Evakuierungssprachmitteilungen in Sicherheit gebracht werden. Um die Green-Building-Zertifizierung über LEED zu unterstützen, wurden die installierten Lösungen in den Neva Towers aufgrund ihres geringen Energieverbrauchs und ihrer langfristigen Relevanz ausgewählt, um eine nachhaltige, zukunftssichere Investition zu garantieren. Mit Blick auf die Zukunft wurde das integrierte System der Neva Towers unter Berücksichtigungen von Erweiterungen und zukünftigen Aktualisierungen entwickelt:

Eingang des Neva Tower

 

Wenn der Tower 2 online geht, können die Gebäudebetreiber die Benutzerrechte für die Büroangestellten einfach konfigurieren und die tägliche Besucherkontrolle über das BIS abwickeln. Gleichzeitig kann das Gebäudemanagement den Anteil der Gewerbe- und Wohnräume im Turm flexibel verändern und die Zugangskontrolle und Sicherheit entsprechend anpassen. In der Zwischenzeit sind intelligente Lösungen wie KI-gesteuerte Sicherheitskameras bereit, neue Funktionen über Software-Updates zu „erlernen“, ohne dass in neue Hardware investiert werden muss. Dies ist beispielsweise dann möglich, wenn es um die Einhaltung von Sicherheits- und Gesundheitsrichtlinien geht, die in Zukunft in intelligenten Gebäuden wie diesen neuen, Green-Building-zertifizierten Wolkenkratzern entstehen könnten.

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